Inhalt

Sozialpädagogik

Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher (m/w)



Einsatzbereiche:
Verschiedene sozialpädagogische Arbeitsfelder, z.B. Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Einrichtungen der offenen und stationären Jugendhilfe, Erholungs- und Ferienheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, offene Ganztagsschulen, Jugendzentren bzw. Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
 Zusatzqualifikation:
Daürber hinaus besteht die Möglichkeit, eine zertifizierte Zusatzqualifikation im Bereich Sportgerontologie (in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW) zu erwerben. Zudem erhalten Absolventen/innen mit ihrem Berufsabschluss eine Europass-Zeugniserläuterung.

Es sind zwei Auslandsaufenthalte in Wales und den Niederlanden geplant, in denen Zusatzqualifikationen "Interkulturelle Erziehung" und "Neue Methoden und didaktische Ansätze" vermittelt werden (Programm Erasmus+der Europäischen Kommission).
 Inhalte und Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung in Vollzeitform dauert drei Jahre.
Zwei Jahre vorwiegend fachtheoretisch mit Praktika (16 Wochen), das dritte Jahr als Berufspraktikum mit praxisbegleitendem Unterricht von insgesamt 160 Stunden, gestaltet als Projektwochen und in Kursform.
 Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Naturwissenschaften
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Englisch

 Berufsbezogener Lernbereich:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Katholische Religionslehre/Religionspädagogik
  • Vertiefungsbereiche
  • Projektarbeit

 Praktika
Die Praktika erfolgen im ersten Jahr in Einrichtungen der Vorschulerziehung, im zweiten Jahr in weiteren sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (vgl. Einsatzbereiche). Das Berufspraktikum im dritten Jahr absolvieren die Studierenden in einem sozialpädagogischen Bereich ihrer Wahl.

Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung gliedert sich in drei schriftliche Prüfungen, mit denen die im Bildungsgang erworbene Gesamtqualifikation nachgewiesen wird. Am Ende des Berufspraktikums findet eine mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums statt. Bei entsprechenden Leistungen ist auch die Fachhochschulreife möglich.

Erworbene Berechtigungen

  • Die erfolgreich absolvierte staatliche Abschlussprüfung berechtigt zur Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher".
  • Nach mindestens einjähriger Berufstätigkeit als Erzieher oder Erzieherin können Zusatzausbildungen angeschlossen werden, z.B. eine Zusatzausbildung in Heilpädagogik/Sonderpädagogik/Logopädie.

 Förderung
Die Bewilligung von BAFÖG richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Auskunft erteilt das Amt für Ausbildungsförderung bei der Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern. Dort und bei den Stadtverwaltungen sind Anträge erhältlich. Es ist weiterhin eine Förderung über einen Bildungsgutschein möglich.

Aufnahmevoraussetzungen
Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik sind:

  • der Sekundarabschluss I / Fachoberschulreife
  • eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
  • den erfolgreichen Besuch der zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen
    oder
  • den erfolgreichen Besuch der zweijährigen Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
    oder
  • ein einschlägiges Praktikum nach dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife

 Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • zwei Passfotos, rückseitig mit Namen versehen (keine Bewerbungsfotos)
  • Kopien des letzten Zeugnisses und eventueller Abschlüsse

 Nach einer erfolgten Zusage sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Erste-Hilfe-Schein (acht Doppelstunden)
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis nach §30a BZRG im Original
  • Beglaubigte Kopien der Abschlüsse, die aber auch im Werkstatt-Berufskolleg beglaubigt werden können

 

Weitere Informationen (auch zu anderen Bildungsgängen) und Anmeldung:

Werkstatt Berufskolleg
Berufskolleg in freier Trägerschaft der Werkstatt im Kreis Unna
Berufsschule der Sekundarstufe II

Nordring 39, 59423 Unna
Tel.: 02303 5888920 oder email: info@werkstatt-berufskolleg.de