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Sozialassistent/in

Sozialassistent/in: Bildungsgang der Berufsfachschule

Ziele:
Mit der erfolgreichen, zweijährigen Ausbildung "Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in" erwerben die Auszubildenden
a) den Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Sekundarabschlusses I - Fachoberschulreife,
b) und nach bestandener Prüfung den entsprechenden Berufsabschluss.
Außerdem kann die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden.

Berufsbild
Sozialassistenten sind in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig. Ihr Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Zubereitung von Mahlzeiten, Hilfe für Personen bei der Körperpflege bis hin zum Planen von aktiver Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche.

Ein(e) Sozialassistent*in arbeitet meist bei der Diakonie, in Beratungsstellen für Familien, in diversen sozialen Ämtern, in Kindertagesstätten oder in Krankenhäusern. Es gibt auch Arbeitsplätze in Privathaushalten.

Voraussetzungen:Um in der Berufsfachschule aufgenommen zu werden, ist ein Hauptschulabschluss nach 9 (oder ein gleichwertiger Abschluss) erforderlich. Darüber hinaus müssen Teilnehmer*innen die zehnjährige Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Ferner sollten die Interessenten ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen mitbringen, insbesondere die Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse und Wünsche von Gästen, Kunden und Klienten einzulassen, diese zu ermitteln und sich mit ihnen darüber zu verständigen.

 

Organisation:
Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis am Werkstatt-Berufskolleg. Die Schule bietet mit ihrer Großküche sowie dem Servicebereich den Auszubildenden die Möglichkeit, ihre zukünftigen Tätigkeitsfelder kennen zu lernen. Zum praktischen Teil der Ausbildung gehören insgesamt 16 Praktikumswochen, die sich auf zwei je vierwöchige Betriebspraktika pro Jahr in einem externen Unternehmen (Seniorenheime, Service und Hauspflege, Diakonie, Kindergärten und -tagesstätten, Krankenhäuser und Privathaushalte) aufteilen. Die Praktika zu absolvieren ist unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung.

Inhalte:
Im berufsbezogenen Lernbereich werden die Auszubildenden in Fachpraxis Ernährung/Hauswirtschaft, Fachpraxis Produktion und Dienstleistung und Fachtheorie Personenbezogene Dienstleistungen unterrichtet. Zum berufsübergreifenden Lernbereich gehören Deutsch/Kommunikation, Gesellschaftslehre/Politik, Sport/Gesundheitsförderung, Religionslehre (praktische Philosophie), Englisch sowie Französisch (für den Q-Vermerk).

Aktuelle Angebote:

Staatl. gepr. Assistent/in für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service